Privatordination Dr. Fidelia Vlasich-Heinisch

Naturheillkunde & Traditionelle Chinesische Medizin

Schwermetallausleitung

Unser Körper kann mit Schwermetallen unterschiedlicher Herkunft belastet sein. Die am häufigsten vorkommende Schwermetall-Belastung kommt vom Quecksilber, das im Amalgam von Zahnfüllungen enthalten ist. Weitere Schwermetallbelastungen können aus der Umwelt und Arbeitswelt kommen, wie Blei und Cadmium, oder aus verunreinigtem Wasser.
Quecksilber und andere Schwermetalle werden in Körperdepots abgelagert, unter anderem im Zentralnervensystem, und bleiben somit im Organismus auch wenn die Schwermetallbelastung vorbei ist.

Anwendungsgebiete

Im Organismus abgelagerte Schwermetalle können unterschiedlichste Symptome hervorrufen, die oft nicht sofort als Schwermetallbelastung erkennbar sind. Im Folgenden sind nur ein paar Beispiele für schwermetallbedingte Symptome aufgelistet: chronische Erschöpfung und Müdigkeit, Migräne Befindlichkeitsstörungen, Allergien, multiple chemische Sensitivität, Magen-Darm-Beschwerden, Infektanfälligkeit, psychische Veränderungen.

Wirkungsweise

Spezielle Substanzen können Schwermetalle im Organismus binden und auch aus den Depots herausholen und so die Ausscheidung der Schwermetalle fördern.

Chlorella TablettenMikroalgen, wie zum Beispiel Chlorella pyrenoidosa, sind in der Lage durch ihre Zellwandstruktur Schwermetalle zu binden, und sie unterstützen so die Entgiftung über den Darm.

Sturkturformel der DMPSDimercaptopropansulfonsäure (DMPS) ist eine Substanz die in der Schulmedizin seit 1957 als Gegenmittel bei Schwermetallvergiftungen verwendet wird. DMPS bildet sehr stabile Verbindungen mit Metallen wie Quecksilber, Arsen, Blei, Kupfer, Silber oder Zinn, die im Harn gelöst und über die Nieren ausgeschieden werden.

Schwermetallausleitung

Mikroalgen, wie zum Beispiel Chlorella pyrenoidosa, sind bei fast allen Patienten mit Schwermetallbelastung indiziert. Sie sollen über Wochen bis Monate eingenommen werden.
DMPS kann sowohl in Ampullenform intravenös als auch in Kapselform zum Schlucken verabreicht werden. Kinder erhalten meistens Kapseln, Erwachsene meistens die intravenöse Verabreichung. DMPS wird anfangs in Abständen von 4 bis 12 Wochen gegeben. Mit zunehmender Entgiftung werden dann die Therapie-Intervalle länger. Am Therapietag sollen große Mengen Leitungswasser und Tee getrunken werden, ca. 2 Liter in den ersten 2 Stunden nach der Ausleitungstherapie.

Im Anschluss an die intravenöse DMPS Therapie wird noch eine Neuraltherapie durchgeführt. Diese unterstützt die Ausscheidungsorgane, v. a. die Nieren bei der Abgabe von gebundenen Schwermetallen. Dabei werden kleine Hautquaddeln an den Reflexzonen von Schwachorganen gesetzt.

Im Rahmen einer DMPS Ausleitungstherapie ist auch ein Harntest empfehlenswert. Im 24h Harn ist die Schwermetallausscheidung feststellbar. Somit wird die Schwermetallbelastung messbar und ermöglicht auch eine Kontrolle des Therapieverlaufes.

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