Privatordination Dr. Fidelia Vlasich-Heinisch

Naturheillkunde & Traditionelle Chinesische Medizin

Neuraltherapie

Neuraltherapie beim Patienten.

Neuraltherapie ist eine ganzheitliche Regulationstherapie.
Die ganzheitliche Sichtweise der Neuraltherapie geht davon aus, daß sogenannte Störfelder den Energiefluss im Körper beeinträchtigen. Störfelder sind zum Beispiel schadhafte Zähne, chronische Entzündungen unter anderem der Nebenhöhlen oder der Mandeln, aber auch Myogelosen und Narben. Diese Störfelder können in anderen Teilen des Körpers diverse Störungen hervorrufen, zum Beispiel Verspannungen, Schmerzen, Organfunktionsstörungen, Entzündungen oder Durchblutungsstörungen.
Bei der Neuraltherapie wird ein örtlich wirksames Betäubungsmittel in das Störfeld oder in eine dazu in Verbindung stehende Körperregion injiziert.

Anwendungsgebiete

Die Anwendungsgebiete der Neuraltherapie sind vielfältig, unter anderem diverse Schmerzzustände, diverse Entzündungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Magen- und Darmbeschwerden, Durchblutungsstörungen, Störung der Schweißsekretion, Schlafstörungen, Herzrasen, Reizhusten, Störung des Tränenflusses, Tinnitus, Wundheilungsstörungen.
Weiters kann die Neuraltherapie als Begleittherapie bei Krebserkrankungen, Diabetes, multipler Sklerose oder Polyarthritis angewendet werden.

Wirkungsweise

Ziel der neuraltherapeutischen Behandlung ist es, gestörte Regelsysteme auf verschiedenen physiologischen Ebenen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Die gezielten Injektionen kleiner Mengen eines örtlichen Betäubungsmittels schaffen die Voraussetzung, entgleiste Regelvorgänge wieder zu verbessern.
Spontane Beschwerdefreiheit oder anhaltende Besserung von Funktionsstörungen und Schmerzen sind als Ergebnis der wiederhergestellten oder verbesserten Mechanismen der körpereigenen Regulation zu betrachten.

Neuraltherapie

Durch Erhebung einer ausführlichen Krankengeschichte, durch Abtasten der Haut, Unterhaut und Muskulatur oder durch kinesiologische Testung werden Störfelder erkannt.
In ein Störfeld oder in eine dazu in Verbindung stehende Körperregion wird eine geringe Menge
(etwa 0,1 ml) eines örtlichen Betäubungsmittels mit einer kleinen Nadel injiziert. Es werden entweder oberflächliche Quaddeln oder tiefere Depots gesetzt. Durch die Verwendung kleiner Nadeln und durch die Injektion des örtlichen Betäubungsmittels ist die Neuraltherapie wenig schmerzhaft.

Je nach Beschwerdebild und Ansprechen auf die Behandlung kann eine einzige Behandlung bereits zu anhaltender Beschwerdefreiheit führen, was aber eher die Ausnahme darstellt. In der Regel sind mehrere Behandlungen für einen dauerhaften Behandlungserfolg erforderlich.

Sind Organe nur in ihrer Funktion gestört, dann kann die Neuraltherapie zu einer Heilung oder dauernden Beschwerdefreiheit führen.
Sind bereits bleibende Organschäden vorhanden, kann die Neuraltherapie das Maß der Beschwerden lindern oder die Funktion und damit die Lebensqualität verbessern helfen.

zurück zu meinen Taetigkeitsbereichen, zurück nach oben