Privatordination Dr. Fidelia Vlasich-Heinisch

Naturheillkunde & Traditionelle Chinesische Medizin

Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie ist ein naturheilkundliches Therapieverfahren, eine Reiztherapie, bei der dem Patienten aus einer Vene Blut entnommen und danach wieder unverändert oder aufbereitet in die Muskulatur oder Haut zurückgespritzt wird.
Bereits im alten China wurde vor 2500 Jahren die Eigenbluttherapie angewandt. In der westlichen Welt war es eine verbreitete Therapieart im 19. und am Beginn des 20. Jahrhunderts.

Anwendungsgebiete

Die Eigenbluttherapie kann bei vielen Beschwerden eingesetzt werden, zum Beispiel bei Antriebslosigkeit, Erschöpfung, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen, chronischen Schmerzen, allergischen Erkrankungen, chronischen und entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen, Abwehrschwäche, Hauterkrankungen, Erkrankungen der Atemwege, bei Autoimmunkrankheiten und in der Krebsnachsorge zur Anregung des Immunsystems.
Patienten mit Blutungsneigung oder mit gerinnungshemmender Therapie dürfen nur sehr vorsichtig mit Eigenblut behandelt werden.
Als Kontraindikationen gelten schwere chronische Krankheiten, da für einen giftüberschwemmten und kaum noch reaktionsfähigen Organismus die Belastung zu groß wäre.

Wirkungsweise

Durch das injizierte Blut bildet sich ein kleiner Bluterguß, der vom Organismus wieder abgeräumt wird und dadurch einen leichten Gewebereiz hervorruft. Der lokale Reiz wirkt auch auf den gesamten Organismus: Der Stoffwechsel wird angeregt und es werden verschiedene Immunreaktionen ausgelöst, die die Kräfte zur Selbstheilung anregen. Weiters wird das vegetative Nervensystem beeinflusst, was als „vegetative Gesamtumschaltung“ benannt ist.

Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie kann eine eigenständige Therapie sein, wird aber oft auch als nebenwirkungsarme und effektive Begleittherapie angewendet.
Dem Patienten werden 0,1 bis maximal 5 Milliliter Blut aus einer Vene entnommen und danach unverändert oder mit einer homöopathischen Ampulle aufbereitet in das Gesäß (intramuskulär) oder unter die Haut des Oberarms oder Oberschenkels wieder eingespritzt. Es kann zu einer kleinen Rötung an der Einstichstelle kommen.
Je akuter die Erkrankung, desto öfter wird die Injektion vorgenommen und desto höher soll die Dosis sein. Je chronischer die Krankheit ist, desto geringer soll die Dosis und desto seltener die Anwendung sein.
Durchschnittlich werden 8 bis 10 Behandlungen durchgeführt. Bei Stoffwechselerkrankungen kann die Therapie länger dauern.
Bereits nach wenigen Injektionen kommt es häufig zu wesentlicher Besserung des Allgemeinbefindens, zu längerem und tieferem Schlaf, zum Rückgang von Depression und zur Appetitsteigerung. Nach Operationen wird häufig eine schnellere Genesung beobachtet.

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