Privatordination Dr. Fidelia Vlasich-Heinisch

Naturheillkunde & Traditionelle Chinesische Medizin

Homotoxikologie

Die Verschmelzung der Schulmedizin und der Homöopathie war die Vision von
Dr. Reckeweg (1905-1985). Dieser deutsche Arzt und Homöopath entwickelte Ende der 1940er Jahre die Homotoxikologie. Dr. Reckeweg vertritt in seinen wissenschaftlichen Arbeiten die Auffassung, daß Krankheiten durch innere oder äußere Gifte, die sogenannten Homotoxine, entstehen. Homotoxine entstehen entweder als schädliche Stoffwechselprodukte im Körper selbst oder werden von außen, über die Nahrung oder die Umwelt, zugeführt. Sie stören das physiologische Gleichgewicht im Körper und rufen eine Giftabwehr-Reaktion hervor, welche als Krankheitsbild sichtbar wird.

Anwendungsgebiete

Viele Krankheitsbilder und Beschwerden können homotoxikologisch behandelt werden, unter anderem diverse chronische Erkrankungen, Autoimmun-Erkrankungen, Allergien, Hauterkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden, Asthma, Beschwerden des Urogenitaltraktes, Menstruationsbeschwerden, rheumatische Erkrankungen, Gelenksbeschwerden, degenerative Erkrankungen, Abwehrschwäche.

Wirkungsweise

Behandelt werden die Krankheitssymptome, welche durch Homotoxine hervorgerufen sind. Diese Gifte, welche im Bindegewebe abgelagert sind, stören das Fließgleichgewicht des Körpers.
Ziel der Therapie ist die Entgiftung des Körpers bzw. die Beseitigung von Giftschäden. Homotoxikologische Arzneimittel, die Antihomotoxika, unterstützen den Organismus bei der Ausleitung dieser Giftstoffe. Die Wirkungsweise der Antihomotoxika erklärt sich unter anderem durch das Eingreifen in das System der Grundregulation des Bindegewebes, durch die Anregung des Immunsystems und der enzymatischen Entgiftungsprozesse.

Das Bindegewebe, zwischen den Zellen, den Gefäß- und Nerven-Endigungen und dem Lymphgefäß-System, ist die Grundsubstanz. Hier treten Hormone und Botenstoffe ein, Nährstoffe werden aufgenommen, Schlacken, aber auch Gifte und Homotoxine werden zwischengelagert. Ein Raum mit einer Fülle an Informationsaustausch, aber auch eine „Mülldeponie“.

Homotoxikologische Behandlung

Ich verabreiche Antihomotoxika als Tropfen oder Tabletten, oder auch in Kombination mit einer Eigenbluttherapie. Die Einnahmedauer von Tropfen oder Tabletten ist individuell sehr unterschiedlich, von zwei Wochen bis zu mehreren Monaten.
Unter den Antihomotoxika findet man die in der klassischen Homöopathie verwendeten Wirkstoffe aus dem Pflanzen-, Tier- und Mineralreich, weiters Nosoden (homöopathisierte Gewebe- und Organzubereitungen) und homöopathische Zubereitungen von synthetischen Stoffen. Häufig werden auch sogenannte Potenzakkorde verwendet, Mischungen verschiedener Potenzen des gleichen Wirkstoffes in einer Darreichungsform, um eine Vertiefung des therapeutischen Effektes und eine Verbesserung der Verträglichkeit zu erreichen.

In der folgenden Sechs-Phasen-Tabelle der Homotoxikosen sind die grundlegenden Mechanismen der Giftabwehrmaßnahme des Organismus dargestellt.

Sechs-Phasen-Tabelle der Homotoxikose

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